Stand Up Paddling ist ein Sport, der nahezu das ganze Jahr betrieben werden kann, wenn man richtig ausgerüstet ist. Damit sind nicht nur das SUP Board und das Paddel gemeint, sondern auch zusätzliche Ausrüstungsgegenstände, die erstens für mehr Sicherheit sorgen und zweitens längere Touren ermöglichen.

Viele SUP Anfänger kommen mit der Frage nach der richtigen Ausrüstung auf uns zu. Selbstverständlich gilt es zuerst das richtige SUP Board und das passende Paddel auszuwählen.

Wenn du planst, auf Seen sowie auf ruhigen Kanälen unterwegs zu sein, ist ein Allround SUP Board oder das etwas sportlichere Touring SUP Board die richtige Wahl für dich. Ein Alupaddel ist für den Anfang ausreichend, allerdings empfehlen wir ein Fiberglas Paddel aus der mittleren Preiskategorie ebenso in Erwägung zu ziehen und auszuprobieren, da du auf längeren Strecken vom geringeren Gewicht des Paddels profitieren wirst.
Wenn du dich für ein SUP Board und das passende Paddel entschieden hast, kannst du schon fast loslegen!

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Die passende SUP Leash

Eine Leash ist die Verbindung zwischen SUP Board und Fahrer. Es gilt jedoch die passende Leash für den jeweiligen Einsatz auszuwählen, denn eine falsch gewählte Leash kann im schlimmsten Fall zu Verletzungen führen. Eine Surf Leash von Wellenreitboards ist nicht geeignet, dass sie zu kurz ist. Eine gerade Leash eignet sich für die Welle, sollte aber nicht in Flüssen oder im Flachwasser verwendet werden, da sich die Leash an Gegenständen im Wasser verheddern kann, wenn sie ins Wasser hängt. Ein Spiral Leash eignet sich für das Flachwasser – für Wildwasser und Flüsse solltest du eine Spiral Leash mit Sicherheitsverschluss wählen.

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Die richtige SUP Bekleidung

Wenn die Seen in den Sommermonaten Badetemperaturen erreicht haben, reicht Badebekleidung beim Stand Up Paddling meist aus. Ausreichender Sonnenschutz und Kopfbedeckung sind Pflicht an warmen Sommertagen. Im Frühling und im Herbst, wenn die Wassertemperatur wieder unter 20 Grad liegt, fällt die Wahl auf spezielle SUP Neoprenbekleidung. SUP Kleidung schützt deinen Körper, hält ihn warm und sorgt für mehr Bewegungsfreiheit als klassische Neoprenanzüge aus dem Surfbereich. Im Winter ist ein Trockenanzug Pflicht, aber an das Thema Stand Up Paddling im Winter solltest du dich erst wagen, wenn du dich sehr sicher fühlst und in der Gruppe unterwegs bist.

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Drybag und wasserdichte Smartphone Tasche

Ein Drybag ist eine wasserdichte Tasche, in der du diverse Gegenstände mitnehmen kannst, wenn du eine längere SUP Tour planst. Drybags kannst du am Gepäcknetz deines SUP Boards befestigen. Im Drybag kannst du dein Smartphone, deine Kamera, den Autoschlüssel, Ersatzkleidung sowie eine Trinkflasche geschützt aufbewahren. Für Smartphones gibt es spezielle wasserdichte Taschen, die du dir auch um den Hals hängen kannst.

 

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Schwimmweste oder Schwimmhilfe

Bevor du mit dem Stand Up Paddling beginnst, solltest du auf jeden Fall deine Schwimmkenntnisse auffrischen. Man fällt zwar eher selten vom Board, aber im Fall des Falles solltest du schwimmen können. Die beste Schwimmhilfe ist auf jedem Fall das SUP Board selbst, aber eine Schwimmweste oder eine Rettungs-Schwimmhilfe gibt dir zusätzlich Sicherheit. In einigen Ländern wie zum Beispiel Italien ist das Tragen einer Schwimmweste bei der Ausübung von Wassersportaktivitäten sogar Pflicht.

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SUP Pumpe

Um dein inflatable SUP Board aufzupumpen hast du die Wahl zwischen einer manuellen Pumpe und einer elektrischen Pumpe. Für den Anfang reicht auf jeden Fall die manuelle Pumpe aus. Durch das händische Pumpen wärmst du deinen Körper vor dem Paddeln auch noch auf. Elektrische Pumpen werden über den Zigarettenanzünder im Auto über die Autobatterie oder einen Akku betrieben.

Mit diesen SUP Ausrüstungsgegenständen bist du für deine ersten Touren optimal ausgestattet! Wenn du noch Fragen hast, schreib uns einfach eine Nachricht.