5 Gründe, warum du einen Wing ausprobieren musst!

Wingfoilen, Wingsurfen, Street Wingen oder Wingskaten? Dieses Sportgerät oder auch diese Sportarten sind so neu, dass es zu Beginn noch gar keinen richtigen Namen dafür gab. Das Wingen wurde vor zwei Jahren noch als kurzfristiger Hype verbucht, aber dieser Trend ist gekommen, um zu bleiben.

Mittlerweile hat sich der Name „Wing“ für das Sportgerät durchgesetzt und das Einsatzgebiet ist so groß, dass der Wing das Potenzial hat, ein unverzichtbares Freizeitsportgerät für alle Altersgruppen und Könner Stufen zu werden.

Was ist ein Wing und wie funktioniert er?

Wenn du noch nie einen Wing gesehen hast, kannst du dir vielleicht darunter nicht viel vorstellen. Ganz grob gesagt hat der Wing Ähnlichkeit mit einem Windsurfsegel, aber er wird aufgepumpt wie ein Kite. Dadurch hat der Wing ein sehr kleines Packmaß und kann in einem kleinen Rucksack transportiert werden. Den Wing hältst du mit den Händen an zwei so genannten Handles. Damit der Wing nicht davonfliegt, wenn du versehentlich stürzt, befestigst du den Wing mit der mitgelieferten Leash an deinem Handgelenk.
Aufgepumpt wird der Wing mit einer Kite oder SUP Pumpe (achte auf das richtige Ventil) und schon ist der Wing einsatzbereit. Die Haltung und Steuerung ist ähnlich wie beim Windsurfen, jedoch ist das „Wingen“ deutlich einfacher erlernbar. Nach der Session lässt du den Wing trocknen, falls er nass geworden ist, lässt im Anschluss die Luft aus und rollst ihn zusammen.
In diesem Beitrag findest du 5 Gründe, warum du einen Wing unbedingt ausprobieren musst!

1. Großes Einsatzgebiet am Wasser, auf dem Land und am Schnee

 Ursprünglich wurde der Wing für den Einsatz auf dem Wasser in Verbindung mit einem so genannten Foil entwickelt. Damit schwebst du über das Wasser und das bei sehr wenig Wind.
Allerdings ist das Einsatzgebiet des Wings nicht nur auf das Wasser beschränkt – du kannst den Wing auch auf dem Land und am Schnee nutzen!
Am Land wird der Wing in Verbindung mit einem Longboard, einem Surfskate oder auch einem Landboard eingesetzt. Bei einem Surfskate handelt es sich um ein Longboard mit einer flexiblen Vorderachse, sodass das Surfgefühl, das man vom Wellenreiten kennt, auf das Land übertragen wird. Mit dem entsprechenden Wing und einem Surfskate oder Longboard kannst du so schon ab ca. 5-8 Knoten auf einem leeren Parkplatz fahren. Dies wird auch als „Street Wingen“ oder „Wingskaten“ bezeichnet.
Auf einem breiten und festen Sandstrand kannst du deinen Wing mit einem Land- oder Mountainboard nutzen – traditionell werden dafür Landkites genutzt, aber der Wing eignet sich ebenfalls hervorragend dafür.
Als Ganzjahressportgerät kannst du den Wing auch auf dem Schnee mit Ski oder dem Snowboard nutzen. Alles was du dafür brauchst, ist eine verschneite Wiese, die befahren werden darf und Wind ab ca. 8 bis 10 Knoten. Sogar auf dem Eis macht der Wing in Verbindung mit Eislaufschuhen großen Spaß.
Hinweis: Nutze den Wing an Land, am Schnee und auf dem Eis immer in Verbindung mit der passenden Sicherheitsausrüstung wie Helm und Schützern, die zum Skaten genutzt werden. Für das Wasser empfehlen wir einen Helm, Neoprenschuhe und eine Prallschutz- bzw. Schwimmweste, die je nach Gewässer sogar Vorschrift ist.
Du kannst den Wing auch auf einem SUP Board nutzen, allerdings fährst du dann „Downwind“, das heißt, du fährst in die Richtung, in welche der Wind weht. Gegen den Wind zu fahren („Höhe fahren“ oder “gegen den Wind kreuzen”) ist mit der Kombination Wing und SUP sehr schwer möglich. Du kannst aber den Wing entlüften, in den Rucksack packen und zurück paddeln (paddle gegen den Wind am besten in Ufernähe, wo du dem Wind die geringstmögliche Angriffsfläche bietest – Achtung: sehr anstrengend!) oder du lässt dich am Ausstieg bequem abholen. Eine weitere Möglichkeit für einen Downwinder ist es gemeinsam mit deinem SUP Partner sowohl am Ein- als auch am Ausstieg ein Auto zu platzieren.

2. Der Wing ist leicht und kann überall mitgenommen werden

 Der Wing wird in einem kleinen Rucksack geliefert und wiegt nur wenige Kilogramm. Das heißt, du kannst ihn bei jeder Urlaubsreise sowie bei jedem Ausflug mitnehmen und er benötigt keinen großen Lagerplatz bei dir zuhause.
Besonders viele ehemalige Windsurfer, die früher viel Material zum Spot schleppen mussten, lieben den Wing genau aufgrund des geringen Gewichts, dem einfachen Handling und des kleinen Packmaßes.

3. Wingen ist einfach erlernbar

Im Vergleich zum Windsurfen oder Kitesurfen ist der Einstieg in das Wingen sehr einfach und du machst sehr schnell Fortschritte.
Wingen ist auf einem Skateboard, mit Eislaufschuhen oder mit Ski relativ einfach zu erlernen, du brauchst keine Vorerfahrung und das Gefahrenpotenzial ist viel kleiner als beispielsweise mit einem Kite am Land oder am Wasser zu üben. Damit sind Wings in kleinen Größen auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Sobald du die hintere Handle am Wing loslässt, generiert der Wing keinen Druck mehr und ist völlig gefahrlos.
Um das Wingfoilen zu erlernen, solltest du einen Kurs besuchen, außer du bringst schon sehr viel Wassersporterfahrung zum Beispiel vom Windsurfen oder Kitefoilen mit. Aber selbst als Anfänger lernst du in einem Kurs das Wingfoilen innerhalb von wenigen Tagen.

4. Viele Spots eignen sich zum Wingen

 Es gibt zahlreiche Seen, die am Ufer dicht bewachsen sind und sich nicht zum Kitesurfen oder Kitefoilen eignen. An anderen Seen ist das Kitesurfen sogar verboten. Mit einem Wing bist du unglaublich flexibel – wenn es Wind hat, bist du innerhalb von wenigen Minuten startklar und der kleinste Platz reicht zum Aufbauen aus.
Die breiten Strände an den europäischen Atlantikküsten eignen sich perfekt, um den Wing mit einem Landboard zu nutzen!
Leere Parkplätze oder andere unbefahrene, asphaltierte Flächen eigenen sich ebenfalls sehr gut zum Wingen mit Surfskate, Landboard oder Longboard.

5. Großes Weiterentwicklungspotenzial

 Ein Wing bietet dir einen großes Weiterentwicklungspotenzial in vielen verschiedenen Sportarten. Wenn du noch keine Wassersporterfahrung hast, startest du ganz einfach am Land mit einem Longboard auf einer asphaltierten Fläche oder mit einem Paar Ski auf dem Schnee. Wenn dir das Handling des Wings in Fleisch und Blut übergegangen ist, kannst du das Wingfoilen erlernen – zuerst im Flachwasser und dann womöglich sogar in der Welle.
Das Lernen macht großen Spaß und durch das breite Einsatzspektrum wird der Wing als Sportgerät einfach nicht langweilig. Manöver wie Wenden oder Halsen kannst du zuerst am Land üben, bevor du sie im Wasser perfektionierst.
Außerdem musst du für die ersten Versuche auf dem Land nicht besonders sportlich sein, sondern kannst langsam in den Sport hineinwachsen. Für Kinder und Jugendliche ist der Wing das ideale Sportgeräte für die Freizeit, aber auch für den Urlaub, da er aufgrund des kleinen Packmaßes in jeden Koffer passt.
Hast du den Wing schon ausprobiert und was ist dein liebstes Einsatzgebiet? Der Glory Wing ist ab Mitte Mai in unserem SUP Onlineshop verfügbar!

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Datum

31. März 2021

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