Windsurfen auf dem CROSS SUP Board – Expertentipps für das richtige Equipment.


Das inflatable Allround SUP Board vereint drei verschiedene Funktionen in einem: Stand Up Paddling, Windsurfen und es kann mittels Sitz zum Kajak umgerüstet werden. In diesem Blog Artikel legen wir den Fokus auf die Option „Windsurfen“. Hierzu erhalten wir immer wieder die Fragen: Ist das CROSS mit Windsurf Option für Anfänger geeignet? Welches Segel ist für das WindSUP das Beste? Wie groß sollte das Segel sein? Worauf sollte bei der Montage des Mastfußes geachtet werden? 

Grundlegend gibt es zwei Varianten - zum einen aufblasbare, sogenannte iRigs und zum anderen faltbare Riggs. Die aufblasbaren WindSUP Segel eignen sich super als Fun-Gadget oder für Kinder. Möchtest du ernsthaft Windsurfen erlernen empfehlen wir dir in ein faltbares Komplett-Rigg zu investieren. Damit gewöhnst du dich an den benötigten Krafteinsatz und lernst die notwendige Technik für das richtige Handling. 

Im Folgenden zeigen wir dir, was du vor dem Kauf eines Windsurf Komplett-Riggs beachten solltest. 

Was ist ein Windsurf Komplett-Rigg? 

Das Komplett-Rigg, wie der Name schon verrät, beschreibt das komplette Segel-Set in dem alle Komponenten optimal auf einander abgestimmt sind. Es ist die Verbindung aus dem Segel, dem biegsamen Mast, sowie dem Gabelbaum, der zum Festhalten dient. 

Welches Rig ist für das CROSS WindSUP Board das richtige? 

Das stabile und leichte Glory Boards CROSS WindSUP richtet sich besonders an Einsteiger: innen, Familien und an Vielreiser: innen die ein geringes Packmaß für den Transport benötigen. Gerade wenn du Windsurf Einsteiger: in bist, können dich die unterschiedlichen Segelgrößen erstmal überfordern. Das passende Segel ist abhängig von Windstärke, Körperstatur und Fahrniveau. Je kleiner das Rigg desto einfacher ist es im Handling, es aufrecht zu halten und aus dem Wasser zu ziehen. Windsurfer mit großer Statur sollten jedoch ein größeres Rigg nehmen. Im Allgemeinen empfehlen wir eine Segelgröße von 4,5 m² bei Erwachsenen mit einem Körpergewicht bis zu 70 kg. Erwachsene mit einem Körpergewicht über 70 kg, sollten ein Segel zwischen 5,0 – 6,0 m² wählen. Für Kinder genügt eine Segelgröße von 3,0 – 3,5 m². Damit machst du alles richtig und kannst auch bei schwachem Wind von 6 bis 8 Knoten mit deinem WindSUP Board surfen.  

Welches WindSUP Rigg benötige ich bei welcher Windstärke? 

Je stärker der Wind, desto kleiner das Segel und je schwächer der Wind, desto größer das Segel. Es ist also immer Wetterabhängig welches Windsegel du wählst. Erfahrene Windsurfer besitzen deshalb unterschiedliche Windsurfsegel. Alles step by step! Das Gefühl für das richtige Segel passend zum Wind kommt mit der Zeit und der Erfahrung. Zu Beginn kannst du dich erstmal an unsere obigen Tipps richten. 

Aus welchen Teilen besteht ein WindSUP Komplett-Rig?

Mast

In die Schlaufen des Segels wird der Mast gezogen. Windsurfmasten bestehen meist aus Alu, Carbon oder Kohlenstoff- und Glasfasern. Je nach Länge sind die Masten für WindSUP Boards drei- oder vierteilig.

Mastfuß

Der Mastfuß wird an das Gewinde des Boards geschraubt und ist die Verbindung zwischen Board und Mast. Hier ist wichtig einen beweglichen Mastfuß zu verwenden. Dieser sollte sich in drei Richtungen bewegen können. Somit gibt das Gelenk in die Richtung nach, in die das Segel ins Wasser fällt.
 

Mastfußverlängerung

Auf den Mastfuß steckst du die Mastfußverlängerung, die oft zwischen 15 und 30 cm lang ist. Über diese Verlängerung wird das Rigg auf den Mastfuß gesteckt.

Gabelbaum

Mit dem Gabelbaum hältst du dich fest. Die Halteposition liegt auf Schulterhöhe. Hier kannst du aber frei ausprobieren, welche Höhe dir am besten gefällt. 

Tampen

Tampen oder Schotstart wird die Aufholleine mit dem das Rigg aus dem Wasser geholt wird genannt. Diese ist meistens im Komplettset inkludiert. 

Wie montiere ich das SUP Segel in die Windsurf Aufnahme des CROSS? 

Ready to WindSUP - Du hast nun alles was du brauchst, dein Glory Boards CROSS mit Windsurf Option und dazu ein geeignetes Komplett-Rig. Damit du nicht ratlos am Einstiegplatz deines Segelspots stehst, sondern gleich loslegen kannst solltest du das wissen: Drehe den Mastfuß in das Gewinde vom Cross. Dafür ist kein Werkzeug erforderlich! Verwende einen Powerjoint mit Kardangelenk, der sich ohne Widerstand abknicken lässt. Fällt das Windsegel ins Wasser wird somit das iSUP Board entlastet. Je nach Hersteller kannst du dann das Rigg nach Anleitung montieren. 
Hinweis: Verwendest du einen Powerjoint mit Gummigelenk statt Kardangelenk und das Stand Up Paddle Board wird dadurch beschädigt, können wir dafür keine Garantie geben.    

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28. Mai 2021

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