Wenn man mit einer neuen Sportart oder einem Hobby beginnt, ist man meist sehr motiviert und möchte gleich am Anfang sprichwörtlich Bäume ausreißen. Stand Up Paddling ist ein Wassersport, der relativ leicht erlernbar ist. Dennoch solltest du als SUP Anfänger ein paar Dinge beachten, die dir den Einstieg in diese tolle Sportart erleichtern. Hier findest du unsere Tipps, wie du SUP Anfänger Fehler vermeidest.

SUP Anfänger Fehler 1: Ein SUP Board kaufen, ohne den Sport jemals ausprobiert zu haben

Bestimmt kennst du das Gefühl, etwas unbedingt zu wollen und zwar jetzt und sofort. Du hast ein paar Stand Up Paddler am See gesehen und möchtest jetzt unbedingt auch gleich ein eigenes SUP Board haben, hast den Sport aber noch nie ausprobiert? Auf keinen Fall solltest du zum nächsten Discounter gehen, das erstbeste billige Board kaufen und loslegen. Bei einem Fehlkauf hast du nach einigen Versuchen nämlich keine Lust mehr, weil dir das Paddeln keinen Spaß macht und du die richtige Technik nicht beherrscht.

 

Unser Vorschlag: Wende dich an einen SUP Verleih in deiner Gegend, nimm an einer Einführungsstunde teil und teste verschiedene Boards. Du kannst dich auch bei verschiedenen Hersteller über Testivals informieren und mehrere Boards quertesten. Oder wende dich an einen Fachhändler in deiner Nähe, der dich umfassend beraten kann.
Möglicherweise stellst du dich nämlich gleich sehr geschickt an, bist mit einem Allround SUP Board unterfordert und merkst nach kurzer Zeit, dass ein Touring SUP Board die richtige Wahl für dich ist. Mit dieser Strategie findest du bestimmt das richtige SUP Board und vermeidest einen Fehlkauf.

SUP Anfänger Fehler 2: Ohne Sicherheitsausrüstung auf’s Wasser gehen

Du bist übereifrig, hast dir schon ein eigenes Board und ein Paddel gekauft und paddelst gleich drauf los. Du startest bei schönem Wetter und fährst weit auf den See hinaus. Plötzlich setzt leichter Wind ein und das Wasser wird unruhiger. Der Wind wird stärker, das Wasser noch unruhiger und du fällst vom Board. Der Wind und die Wellen treiben das Board von dir weg und es ist unmöglich so schnell zu schwimmen, dass du dein Board erreichst… Solche Situationen können fatal enden.

 

Unser Vorschlag: Zu einer SUP Ausrüstung gehört auf jeden eine passende Leash. Diese bewahrt dich beim Sturz vom Board davor, dass du das Board verlierst. Eine Auftriebsweste ist übrigens auch keine Schande und an manchen Gewässern sogar Pflicht. In einem weiteren Blogbeitrag von uns, findest du einen umfangreichen Guide zum Thema „Sicherheit beim Stand Up Paddling“.

SUP Anfänger Fehler 3: Das Board nicht richtig aufpumpen

Wenn du das erste Mal ein SUP Board aufpumpst, wirst du ganz schön ins Schwitzen kommen und die letzten Pumphübe sind besonders anstrengend. Womöglich wirkt das aufblasbare SUP Board beim Test mit den Fingern schon hart genug, aber im Wasser stellst du fest, dass sich das Board etwas durchbiegt und sich nicht richtig fahren lässt.

 

Unser Vorschlag: Pumpe das SUP Board in jedem Fall so hart auf, wie es der Hersteller vorgibt. Meist sind das zwischen 12 und 15 PSI. Halte dich in jedem Fall an die Herstellerangaben. Auf deiner SUP Pumpe ist ein Manometer befestigt, auf dem du ablesen kannst, wie hart du das Board bereits aufgepumpt hast. Wenn dir das Aufpumpen mit der Hand zu schwerfällt, übernimmt eine elektrische Pumpe diese Aufgabe für dich.

Wenn du diese Tipps beachtest,

steht deinem Einstieg in das Stand Up Paddling nichts mehr im Weg. Du bist auf der Suche nach einem SUP Anfänger Board? Kontaktiere uns jetzt für ein SUP Board Kaufberatung!