Der glitzernde Schnee knirscht unter unseren Schuhen, der Atem wird in der klirrend kalten Winterluft sichtbar und um uns herum beugen sich die Bäume unter dem schweren Schnee, der in den letzten Tagen in dicken Flocken vom Himmel gefallen ist. Dick eingehüllt in warme Trockenanzüge tragen wir unsere SUP Boards zum See, denn uns erwartet eine einzigartige Stand Up Paddel Session bei eisigen Temperaturen!

Stand Up Paddling im Winter – Ein Risiko?

Stand Up Paddling hat sich als Sommersport am See oder am Meer etabliert. Ambitionierte Paddler nützen jede Gelegenheit, um auf’s Brett zu kommen und paddeln meist das ganze Jahr durch, solange die Seen eisfrei sind.

Um im Winter Stand Up Paddeln zu gehen, solltest du schon eine gewisse Boarderfahrung und die richtige Ausrüstung mitbringen, denn bei einem Sturz ins eiskalte Wasser kann es schnell zu einem Unglück kommen, wenn du nicht weißt, was du tust.

Stand Up Paddling im Winter ist ein unvergessliches Erlebnis, allerdings geht Sicherheit immer vor und du solltest diese Punkte vor deiner SUP Tour unbedingt beachten!

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Plane eine Winter SUP Tour unbedingt in der Gruppe und sei niemals allein unterwegs. In einer Notfall Situation zählt jede Minute und im Team könnt ihr euch gegenseitig helfen.

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Nimm dein Smartphone in einem Drybag oder einer wasserdichten Smartphone Tasche mit, um im Notfall Hilfe verständigen zu können.

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Überschätze dich nicht selbst! Plane für deine erste SUP Tour im Winter eine eher kurze Strecke ein, um auszuprobieren, ob dir das Paddeln in kalten Temperaturen überhaupt liegt und Spaß macht.

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Bereite dir schon zuhause eine Thermoskanne mit heißem Tee vor, um dich während oder nach der Tour damit aufwärmen zu können.

Stand Up Paddling im Winter – Die richtige Ausrüstung

Die richtige Ausrüstung ist bei einer Stand Up Paddel Tour im Winter das Wichtigste. Wir haben verschiedene Varianten ausprobiert und für uns hat sich die Kombination aus einem atmungsaktiven SUP Trockenanzug, Gummistiefel, einer Neoprenhaube und leichten Handschuhen als beste Kombination erwiesen.

Dicke Neoprenschuhe eignen sich prinzipiell auch zum Stand Up Paddeln im Winter, allerdings saugen sie sich bei Wasser- oder Schneekontakt mit Flüssigkeit voll und das kann kalte Füße zur Folge haben. Mit wasserdichten, gefütterten Gummistiefeln stapfst du problemlos durch den Schnee und hast auch bei Wasserkontakt beim Aufsteigen auf das SUP Board keine Probleme.

Ganz wichtig ist, dass dein Kopf keinesfalls auskühlt. Über den Kopf verlierst du am meisten Wärme. Neoprenhauben, Stirnbänder oder atmungsaktive Sporthauben schützen deinen Kopf vor der eisigen Winterluft.

Während des Paddelns sind unsere Hände sehr warm geworden, so dass wir schon nach kurzer Zeit unsere Handschuhe ausgezogen haben. Zum Aufpumpen und für die ersten Paddelmeter eignen sich beispielsweise dünne Laufhandschuhe oder Neoprenhandschuhe. Wenn dir damit zu warm wird, kannst du sie im Drybag verstauen.

Verwende beim Stand Up Paddeln im Winter auch eine Leash. Solltest du im allerschlimmsten Fall vom SUP Board fallen, bleibt es durch die Leash mit deinem Körper verbunden und in deiner Nähe, damit hast du die Möglichkeit schnell wieder aufzusteigen.

In einem Drybag kannst du ein Heißgetränk, dein Smartphone und eventuell Wechselkleidung mitnehmen. Das Smartphone kannst du auch in einer wasserdichten Handytasche am Körper transportieren, um während der Tour ein paar coole Wintershots zu machen.

Wir wünschen dir eine unvergessliche erste Winter SUP Tour und freuen uns, wenn du Fotos davon auf Instagram mit dem #gloryboards postest, damit wir deine Tour verfolgen können! Wenn du noch Fragen zu unseren SUP Boards und Paddeln hast, dann kontaktiere uns gerne per Mail!