Unser Vergleich: Hardboard oder aufblasbares SUP?

In unseren Breiten ist Stand Up Paddling ein recht neuer Sport, auf vielen Inseln im Pazifik war „Stehpaddeln“ schon vor vielen Jahren die Fortbewegungsart von Fischern. Hawaiianische Surflehrer haben diese Fortbewegung übernommen und die Windsurfer haben sich über einen Wassersport gefreut, der nicht von den Windverhältnissen abhängig war.

Die ersten SUP Boards waren Hardboards, die den Longboards der Wellenreiter nicht unähnlich waren. SUP Hardboards sind aber sehr sperrig, sodass Stand Up Paddler mit Hardboards vor einigen Jahren noch zu den Exoten auf Seen und Gewässern gehörten.

Erst als die ersten aufblasbaren SUP Boards auf den Markt kamen, haben sich immer mehr und mehr Menschen für diesen coolen Wassersport interessiert. Inflatable SUP Boards machen den Einstieg ins Stehpaddeln sehr viel einfacher, da sich die Boards auf eine leicht zu transportierende Größe zusammenfalten lassen.

Die Unterschiede zwischen Hardboards und aufblasbaren SUP Boards

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Wie bereits erwähnt, ist der größte Nachteil der Hardboards der größte Vorteil der aufblasbaren SUP Boards. Hardboards sind sehr sperrig, lassen sich nicht gut transportieren und lagern. Außerdem kann man Hardboards nicht einfach mal schnell in den Urlaub mitnehmen.

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Inflatable SUP Boards lassen sich viel besser transportieren, da man sie auf ein angenehmes Packmaß zusammenrollen kann. Dementsprechend kleiner muss auch der Lagerraum sein und die aufblasbaren Boards lassen sich in jedem Kleinwagen transportieren.

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Hardboards sind etwas anfälliger gegen Beschädigungen als aufblasbares SUP Boards. Ein kurzer Kontakt mit einem Stein oder ein Paddelblatt, das beim Paddelzug das Board streift, kann schon unschöne Kratzer oder Macken am Hardboard hinterlassen. Das aufblasbare SUP Board steckt dies locker weg! Aus diesem Grund werden bei River SUP Touren ausschließlich aufblasbare SUP Boards verwendet. Hardboards würden im Wildwasser zu schnell beschädigt werden.

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Die Verletzungsgefahr ist bei Hardboards allerdings größer, denn wenn du fällst, schlägst du auf hartes Material auf und das kann ganz schön weh tun. Aufblasbare SUP Boards sind trotz ihrer Steifigkeit immer noch „weicher“ bei Stürzen als Hardboards. Besonders bewährt hat sich dieser Vorteil bei unseren SUP-Yoga Boards, die sehr viel angenehmer bei Yogaübungen sind als Hardboards.

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Doch Hardboards haben selbstverständlich auch viele Vorteile. SUP Boards, die für größere Wellen gedacht sind, sind fast immer Hardboards. Die Form sowie die Kanten, die für das Wave SUPen benötigt werden, können derzeit nur bei Hardboards umgesetzt werden. Außerdem benötigen Hardboards weniger Volumen und können flacher gebaut werden als aufblasbare SUP Boards.

Zudem müssen Hardboards nicht aufgepumpt werden – man muss demnach keine elektrische oder manuelle Pumpe zum Paddeln mitnehmen. Race-Paddler schwören in vielen Fällen auf Hardboards, aber da es sehr schwierig ist, die ultralangen Raceboards von Rennen zu Rennen zu transportieren, gibt es auch immer mehr ausgezeichnete inflatable Raceboards.

Ist für SUP Anfänger ein aufblasbares SUP oder ein Hardboard geeignet?

Für die ersten Versuche mit dem SUP empfehlen wir auf jeden Fall ein aufblasbares Board. Wenn du vom Board stürzt, ist die Verletzungsgefahr geringer und zudem sind Anfänger im Handling noch etwas ungeübt, sodass beim Paddeln der Paddelschaft das Board an der Seite streift und Kratzer erzeugt. Zudem ist die Lebensdauer von aufblasbaren SUP Boards höher als von Hardboards, die eher wie „rohe“ Eier behandelt werden müssen.

Unser Fazit: Hardboard oder aufblasbares SUP

Wir sind definitiv der Meinung, dass die Vorteile der aufblasbaren SUP Boards bei fast allen Disziplinen überwiegen. Wer sich nicht gerade in 3 Meter hohe Atlantikwellen stürzt, wird mit einem inflatable SUP sehr lange viel Freude haben – egal, ob zuhause am See oder beim Urlaub am Mittelmeer.

Gerne beraten wir dich bei der Wahl des richtigen SUP Boards für deine Anforderungen. Kontaktiere uns per Mail oder sende uns eine Nachricht!